Freundschaftsgedichte und Freundschaftssprüche

Wer für seine Freunde ein paar Sprüche oder Gedichte sucht, der ist in dieser Kategorie richtig. Hier findet ihr viele Reime und Verse für Freunde mit denen ihr sagen könnt, wir gerne ihr sie habt. Vielleicht wollt ihr eurem Freund oder eurer Freundin auch einfach nur um Verzeihung bitten, auch dann seid ihr hier richtig. Ihr wollt eurer Freundin oder eurem Freund sagen wie wichtig Sie/Er für euch ist, dann findet ihr mit Gewissheit auch den richtigen Freundschaftsspruch.

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Foto: Daniel Stricker / www.pixelio.de

Ist eure Freundin oder Freund ein Sportmuffel, schenkt ihr doch mal ein lustigen Spruch oder ein Gedicht, um sie/ihn damit zu motivieren. Vielleicht hat Sie oder Er auch einfach ein besonderes Laster, dann werde ihr hier eventuell auch fündig.

Für viele spezielle Berufsgruppen gibt es ebenfalls ein Gedicht oder Spruch auf der gedicht-welt. Wollt ihr einem Bekannten, der zufällig Steuerberater ist, eine nette Überraschung machen, dann schenkt ihm ein Gedicht, das auf seine Berufsgruppe passt.

Worte der Freundschaft und witzige Verse

Möchtet ihr einer Arbeitskollegin oder einem Arbeitskollegen ein paar nette Gedicht Zeilen schenken, werdet ihr hier fündig. Kurze Verse oder Gedichte für Freunde sind eine nette Gelegenheit, um eure Freundschaft damit aufzuwerten.
Habt ihr eine Arbeitskollegin oder einen Arbeitskollegen der bald in den Ruhestand geht, könnt ihr für dieses Ereignis ein Gedicht zum Ruhestand überreichen.

Alle herzlichen Reime oder Gedichte könnt ihr bequem per Mail verschicken. Vielleicht möchtet ihr die Sprüche auch bei Facebook posten. Auch dafür eignen sich die kurzen Sprüche sehr gut. Diese Verse und Sprüche sind aus meiner eigenen Feder entstanden und stehen zum Verschenken bereit.

Gedichte zur Freundschaft

Den Reichtum den ein Mensch besitzt
ist nicht das Gold was an ihm blitzt
sondern das Dasein, für den der dich braucht
der gern in deine Arme taucht.

Gibst ab von deiner Menschlichkeit
wo du ihm widmest deine Zeit
mit Gehör und Herzensliebe
unerreichbar je für Diebe.

© Ute Nathow

zur Genesung

So gern würde ich Kraft dir schenken
Mut in deine Arme lenken
als nur wissend um dein Leid
was dich festhält dieser Zeit.

Der Gedanken sei dir gewiss
die ich trage im Ungewiss
denen ich Verbannung verheiße
und bete für dich oft ganz leise.

Genesung ist mein Wunsch an dich
alsbald und nicht nur zögerlich
dem Ruhelager zu entschwinden
und dich hier wieder einzubinden.

Der Platz der augenblicklich leer
dauert mich im Herzen sehr
darum werde wieder schnell gesund
ich vermisse dich jede Stund.

© Ute Nathow

an einen Allergiker

Triefend und verquollen schlapp
geht es mit dir im Frühjahr bergab,
weil das ein oder andere Flugobjekt seiner Art
sich mit deiner Geselligkeit paart.

Die beiden können nicht miteinander
geraten jedes Mal aneinander,
immer zu der selben Zeit
wenn die Blüte sich vom Polli befreit.

Fühlst dich schlaff wie ein leerer Schlauch,
kannst nicht teilhaben am Osterbrauch,
so schreibe ich heute ein Gedicht,
denn vergessen habe ich dich nicht.

Nun mache ich den Brauch mal miese,
du es abschließend gleich beniese,
brennende Augen und Ruß im Gesicht,
das braucht selbst der mutigste Hase nicht.

Ein schlaues Häschen bleibt im Bau,
verzichtet bei diesem Super Gau
auf zum Himmel qualmende Räucherschwaden
und legt zum Fest hoch seine Waden.

© Ute Nathow

an die beste Freundin

Du träumst nicht in den Tag hinein,
erfreust dich oft am Sonnenschein,
glaubst an jenen schönen Moment
die Zeit mit dir kein Wettlauf rennt.

Immer ist auf dich Verlass,
wenn das Tuch von Tränen nass,
breitest die Arme wie Flügel so weit
offen mit deiner Besonnenheit.

Mit dir spüre ich Wärme auf der Haut
dieses Gefühl mir keiner klaut,
um wieder klar in den Tag zu sehen,
wo weiche Lüftchen wieder wehen.

Dieses schöne warme Gefühl
da scheint das Leben gleich nicht so kühl,
es schwindet der Kummer in Windeseile
selbst die Träne sich beeile.

So stehen wir wie Felsen dicht,
Kummer im Herzen lohnt meist nicht,
wenn Freundschaft über den Dingen steht
und er durch dich zum Ausgang geht.

© Ute Nathow

Nun ist das Jahr schon wieder um,
da mach ich mich am Schreibtisch krumm
den Stift mal wieder gleiten zu lassen,
um für dich ein Gedicht zu verfassen.

Meine Augen noch scharf wie Messer sind
ich dich auf einer Party find,
selbst versteckt hinterm Kassenpulk
wenn rund rum Trubel herrscht und Ulk.

Sitzt braun gebrannt und durchtrainiert,
der Partygast wird abkassiert,
damit zum Schluss die Kasse klingelt,
wenn jeder Gast nach Hause tingelt.

Langsam fängt‘s dir an zu zwicken,
musst dich stets nach Wasser bücken,
ob du mal ein Sprünglein wagst,
ehe du noch ganz verzagst?

Rettung naht, welch Glück für dich,
aus dem Versteck nun zeig ich mich,
ansetzt zum Sprung, der spontan gelingt,
gleich wohl wie ein Känguru springt.

Ja das ist dein Markenzeichen,
Sprung aus der Hüfte ohnegleichen,
als wenn kein Jahr vergangen ist,
du fit und und munter wie immer bist.

© Ute Nathow

an einen Freund

Ich reiche dir zwar bloß bis zur Brust,
aber ich habe mal wieder Lust,
netten Leuten etwas Nettes zu sagen,
vor allem zu bevorstehenden Geburtstagen.

Es fällt mir schon eine Weile auf,
du bist immer so gut drauf.
Aber das liegt wahrscheinlich daran,
in deinem Alter, zählt man schon zum gestandenen Mann.

Träumst du doch vom fernen Land und auch von der Prärie,
wie ich das sehe, kommst du dahin – nie.
Die Begründung doch ganz einfach ist,
du zu gern ein Gast in unserem Gärtchen bist!

Da sieht es nämlich so aus wovon man träumt,
immer sonnig, immer fröhlich, immer aufgeräumt.
Im Prinzip passt du da recht gut rein,
machst dich als Schattenspender wirklich fein.

Somit sage ich heute froh und heiter,
du bist deiner Familie bestimmt ein guter Wegbereiter.
Gibst Schatten und hast Sonne im Herzen,
bist aufgelegt auch zu manchen Scherzen.

© Ute Nathow

Zeit für Picknick ist nicht mehr
dies bedauere ich mit Nichten sehr,
bleibt mir nur ein Gedicht zu schreiben,
und mein Unwesen damit zu treiben.

So bleibst du von mir nicht verschont,
ein wahres Wort sich immer lohnt,
wenn man im Moment nicht weiter weiß,
und es verlässt dich der Mühe Fleiß.

Du bist ein Mann mit Helfer-Syndrom,
ausgeprägt als sei es dein Omen,
dich nicht schonst der Anderen wegen
bleibt keine Zeit deine Seele zu pflegen.

Halte beschaulich den Überblick,
verlorene Sinne bringen kein Glück,
die schwarze Kleidung steht dir zwar gut,
dem Herzen tut sie selten gut.

© Ute Nathow

Du kannst dich ducken wie eine Maus,
wir Freunde bekommen alles raus,
denn einer weiß immer genau Bescheid,
das Netz der Tummelnden vor Daten schreit.

Also her mit dir, wenn trefflich nur visuell,
geht mein Glückwunsch mit Bits ganz schnell,
im Portal der großen Freundesvereinigung
und mein Kalender die Glückwunschbereinigung.

Heute drücke ich dich mit Maus und klicke
einer zum anderen gleich noch‚ gefällt mir’ drücke,
so drücken wir uns alle irgendwie
und freuen uns über so viel Harmonie.

© Ute Nathow

Ein Dreißig werdender Junggeselle
hat es mit dem Einschippern nicht ganz schnelle.
Er ist beliebt bei Jedermann
er hilft gern zu Hause, wo er nur kann.

Er ist mit handwerklichem Können bestückt,
von ihm sind eigentlich die Mädchen verzückt.
Gut Ding will aber Weile haben,
so lasst uns heute an seinem Tische laben.

Ganze Heerscharen haben sich zu ihm gesellt,
er hingegen hat das Bier und die Musike bestellt.
So schwingt sich jeder auf seinen Platz,
unser (Name) ist heute unser Schatz.

So trinken wir heute dir zum Wohle,
dass die Zeit dich nicht so schnell einhole,
jedes einzelne graue Haar zu zählen
oder dich gar die Plattfüße quälen.

So lebe fröhlich und gesund zugleich
als glücklicher Mann im eigenen Reich.
Es soll dir niemals so wie dem Fischer ergehen,
der Tag und Nacht am Teich ward gesehen:

Manntje Manntje, Timpe Te,
Buttje Buttje in der See,
meine Frau, die Ilsebill,
will nicht so, wie ich gern will.

© Ute Nathow

an Katzenliebhaber

Behaart liegt wahrlich nicht im Trend,
der Katzenliebhaber es beharrlich nennt.
Beharrlich klingt zufrieden schmeichelnd
gleich so, wie ein Kätzchen streichelnd.

Obwohl des Tigers Fellkleid Fettiger als das Menschliche ist,
du es täglich streichelst, bis es noch glänzender ist.
Obwohl des Schnurrers Wohlbehagen lauter als das Menschliche ist,
du von dessen Ton beruhigter bist.

Obwohl du auf dem Ruhekissen Fellfluseln findest,
du das auch nicht sonderlich störend empfindest.
Obwohl das Samtpfötchen um ein vielfaches mäkliger als der Mensch ist,
du ihm nicht nachtragend bist.

Obwohl das Bedürfnis der Verrichtung lärmend verscharrt,
wird mit ihm liebevoll verharrt.
Obwohl des Schleichers Tatzen infektiöser sind als die menschliche Hand,
es neben dir seinen Platz fand.

Obwohl es als Hauptmahlzeit gern ein Mäuschen verschmaust
du ihm keins hinter die Ohren haust.
Obwohl es auf dein Zuruf nicht annähernd hört,
bist du darüber nicht empört.

Es liegt nicht am Fell auf dem Rücken,
auch nicht am nächtlichen Zersägen von Brücken,
Es liegt nicht an der schuppigen Mähne,
auch nicht an ungeputzte Zähne.

Es liegt nicht am Plumsen in der Keramikschüssel,
auch nicht am Mäuschen vernaschen.´
Es liegt in der Natur des Menschen und der Zeit, die manchmal nicht reicht.
Alles in seiner Bandbreite zu tolerieren ist eben nicht leicht.

© Ute Nathow

witzige Worte für einen Morgenmuffel

Du Klingelton, ich lieb dich so,
am frühen Morgen sowieso,
erweckst mich zum beginnenden Tag,
an dem ich gar nicht aufstehen mag.

Auf das Schlummern wird gedrückt,
damit er mich ein zweites Mal beglückt.
Entriss er mich doch meiner Träume
will nicht glauben an nur Schäume.

Verfallen in das letzte Bild,
klingelt‘s das zweite Mal schon wild.
‚Was steht an, was muss ich tun,
ach lass mich noch ein Weilchen ruhn‘.

Wo ist denn nun der Traum schon wieder,
schlupfen meine Augen nieder.
Ich suche dort und knüpfe an
und finde neues Schönes dann.

Plötzlich ist der Klingelton laut,
dich vollends aus dem Traume haut.
Was ist bloß los, wo bin ich denn,
musst schnellstens aus dem Bette renn.

So spät war es doch eben noch nicht,
losgegangen ist die Schicht,
verklebt das Auge, dick das Lid,
es dir wohl ganz recht geschieht.

Ganz abgehetzt und völlig schlaftrunken,
hörst du schon die Kollegen unken,
‚schönen Traum gehabt, man sieht‘s dir an,
dafür hängst du ‘ne Stunde ran.

© Ute Nathow

für einen Sportler

Du glaubtest deiner Gratulantenschar zu entkommen,
aber aus der Zeitung hast du staunend vernommen,
es wurde heimlich annonciert
und öffentlich zu deinem Geburtstag gratuliert.

Da ist der Leser dir im Vorteil
ungeahnt steht dein Name im Lokalteil.
Überraschung heißt das Zauberwort,
Alle grüßen dich von dort.

Schließlich bist du die/der Einzige im Bunde
und nullst dieses Jahr in der Freundesrunde.
Dein Aktivgeist ist es uns wert
dass man dich auch mal auf diese Weise ehrt.

Wer so viel Sport treibt und uns Freude bereitet
dem man gern zu Wettkämpfen begleitet,
stärkt man auch jederzeit mit jubelndem Applaus,
die Welt ist eben ein verrücktes Haus.

Bleibe von Rissen und Stürzen verschont,
so wirst du am Ende mit einem Sieg belohnt.
Die Zuschauer es jedes Mal von den Bänken reißt,
es ist der Teamgeist der uns zusammenschweißt.

© Ute Nathow

Blau wie ein Saphir und weiß wie ein Diamant
die Krönung des Ganzen die (Name) in diesen Farben bemannt.
Wer mit den Farben blau weiß aufläuft,
der hinter sich eine große Fangemeinde anhäuft.

Da wird nicht leeres Stroh gedroschen
und lässt uns immer auf ein interessantes Spiel hoffen.
Jungs, ihr habt uns nicht getrübt
und seid im ganzen Ort beliebt.

Jeder 2. im Ort nahm sich die Samstage frei,
egal wie, Hauptsache man ist dabei.
Wir sehen die Fans mit Krückstock oder Rollator
jeder will sehen ein heiß begehrtes Tor.

Wer auch immer es war, mit der Farbauswahl
wusste es, nur diese passt zur Männerauswahl.
Denn Blau bedeutet, das innere Licht zum Ziel,
und wir machen euch Mut zum letzten Spiel.

Weiß stellt die Ausgewogenheit aller Farben dar.
Genau so gönnen wir euch den Sieg, wie wahr.
Vereint euch, mit einem klaren Ziel,
dann wird es für alle ein Sieg erfülltes Spiel.

© Ute Nathow

für einen Wintermuffel

Taumele nicht an trüben Tagen
ein Lächeln solltest du täglich tragen,
so schiebst du die Wolken ein Stückchen weiter
es ist ein guter Wegbereiter.

Die kalte Jahreszeit hat derzeit ihren Platz,
laut zwitschert nur der kleine Spatz,
wenn er am Häuschen finde ein Korn,
und er steht am Rande vorn.

Dieser kleine Flattermann,
ist eine Freude für Jedermann,
auch wenn er sich am Ast nur zeigt
und seinen Schnabel abwärts neigt.

In den Pfützen badet er,
richtet sein Gefieder her,
schüttelt ab und zwitschert wieder
seine ganz verzückten Lieder.

© Ute Nathow

Einmal über den Ozean und zurück
währte dort das gemeinsame Glück
mit Kind und Mann den Schritt zu gehen
fernab das Studium durchzustehen.

Zurück kamt ihr zu viert man staune
allesamt mit guter Laune
mit Erfolg und Titel in der Hand
aus einem anderen großen Land.

Dein Streben und alles unter einem Hut
klappte wie geplant sehr gut
mehr war dort nicht raus zu holen
nun wird es Zeit dich zu erholen.

Lebe dich hier zufrieden wieder ein
mit allem was dir neu wird sein
für viere alles zu organisieren
alles wieder zu strukturieren.

Einen schönen Start das wünsche ich dir
ich freue mich, dass du wieder hier
auch deine Familie wieder um dich hast
und nicht nur einmal im Jahr als Gast.

© Ute Nathow

für eine Lehrerin

Mit des Schuljahrs letzter Tag,
die Rasselbande Danke sag,
für Geduld und Willenskraft
damit jeder gute Noten schafft.

Mit Ihrem Fortgang werden wir in die Ferien geschickt,
ohne Wissen, wer an Ihre Stelle rückt,
haben die Grundschule nun zur Hälfte rum,
Ihr Gelehrtes machte uns nicht dumm.

Sie lehrten Lesen und Rechnen in Kleinformat,
machten dabei so manchen Spagat,
weil wir noch so quirlig waren,
und mussten manchen Twist erfahren.

Ihre Mühe war nicht vergebens,
es war ein neuer Schritt des Lebens,
von dem noch viele zu machen sind,
von jedem einzelnen lernenden Kind.

Denken Sie gern an uns zurück,
für Ihr weiteres Leben Gesundheit und Glück.
So sagen wir herzlich Auf Wiedersehen
bevor wir in die Ferien gehen.

© Ute Nathow

für einen Pechvogel

Mein Schatzi hat nen Salto gemacht,
und ist verletzend zu Boden gekracht,
wollt Gutes tun in aller Eile
und stürzte auf der Einkaufsmeile.

Es holte sich Beulen von Kopf bis Fuß,
und nun zu Hause ruhen muss.
Flach lagern muss es nun reihum,
die Füß, den Kopf und obenrum.

Viele Genesungswünsche hiermit send,
damit es wie ein Reh wieder rennt,
denn ohne Schatzis frohes Lachen
fehlt der Spaß beim Faxen machen.

© Ute Nathow

für einen Polizisten

Da sitzt du hinterm Hollerbusch
und machst das Facebook husch husch husch,
schlägst gleich zwei Fliegen mit der Klappe,
der Unhold in die Falle tappe.

Scheint er schlau, so bist du schlauer,
das Netzwerk hier kennt keine Mauer
entkommen das war gestern noch,
schnell sitzt er im dunklen Loch.

So nennst du es sein Funkloch gütig,
denn nur deshalb ist er wütig,
verpasst er doch die News am Tage
und plötzlich niemand nach ihm frage.

So lässt du dir den Tag gefallen
smart und nicht mit scharfen Krallen
sondern dem Phone und der richtigen app
schnappst du selbst den schlausten Depp.

© Ute Nathow

Mach mal Urlaub so ist’s recht,
bevor sich noch dein Blutdruck rächt,
und nicht los kommst von dem Stuhle
der ausgesessen mit einer Kuhle.

Du hast eine gute Zeit erwischt
der Wind hier momentan auffrischt,
damit du dich schneller aus dem Haus bewegst
und am Urlaubsort geschwinde aufschlägst.

Nimm die schöne Sonne mit und trödele nicht rum,
die Zeit vergeht im Sauseschritt, dann ist sie wieder um.
Pfeife mit dem Wind ein Lied,
da freut er sich, wenn er dich sieht.

Nimm dir die Unbekümmertheit ein bisschen an,
ich euch nur schönen Urlaub wünschen kann.
Begegnet die Tage mit ganz viel Schwung´
denn ihr seid nur einmal jung.

© Ute Nathow

für einen Steuerberater

Ich kenne einen Mann mit reichlich Tipps,
stets geschniegelt und mit Schlips,
dem Zahlen und Belege ein Machtwerk sind
und meine Euros mir zu Gunsten find.

Dieser beherzte elegante Herr,
kennt sich aus im Steuermeer,
weil er den Namen Steuerberater trägt,
und findet was zu Buche schlägt.

Dieses Machtwerk nennt sich Steuer,
überall vorkommend wie Ungeheuer,
seine Steuerberatung die Botschaft trägt,
alles zu holen was das Guthaben belegt.

Mein Steuerberater holt mir zurück vom Kuchen,
ich hingegen würde ewig suchen,
ehe für mich nur ein Cent raus springt,
er hingegen beim Aufspüren singt.

So ein Mann den lobe ich mir,
ich hingegen danke dir,
gleichwohl mal mit diesen Gedicht,
mit dir Steuerberater sieht mein Konto Licht.

© Ute Nathow

für Angsthasen

Aus deinem Inneren können viele schöne Dinge ausgehen,
verschließe dich nicht, und lerne sie sehen,
dann fällt dir im Leben vieles auch leicht
und hast mehr als alle anderen erreicht.

Tanze nicht in dem Saal, der dich auf’s Glatteis führt,
sondern in dem, der auch dein Inneres berührt.
Dieses lenkt dich mit klugem Verstand,
und reicht dir immer die richtige Hand.

Ich sein muss dein Gebot im Leben sein,
mache dich nicht vor anderen klein,
Das Leben braucht dich, so wie du bist,
wie für jeden die Luft zum atmen ist.

© Ute Nathow

für Vogelliebhaber

Ich kenne einen Mann von Welt,
dem gefällt die Vogelwelt,
ihn fasziniert das Minigelege,
ist hingebungsvoll bei der Käfigpflege.

Beobachtet selbst das Brutverhalten,
falls Frau Piepmatz kurz abgeschalten,
um sich auch mal frisch zu machen
oder mit Herrn Piepmatz zu lachen.

Knistert es dann an dem Ei,
ist es mit der Ruhe vorbei,
Gezirpse läßt die Zähne blitzen,
es lohnte sich das Brutlampen schwitzen.

Der Mann von Welt ein Dauerbrüter,
ein selbsternannter Vogelhüter
wer hätte das von ihm gedacht
dass Vogelwirtschaft ihm Freude macht.

© Ute Nathow

für Wanderer

Des Einen Großvaters Wander-Gen,
lässt euch auf die Reise gehen,
um neue Pfade für euch zu entdecken,
die voller Natureindrücke stecken.

Entlang wo der Föhn in das Tal einbricht,
welches für sich selber spricht,
ist euer Ziel mit Rucksack und Stock,
Erholung zu suchen im Wanderrock.

Berg und Tal statt Großstadtleben
wird euch neuen Schwung schnell geben,
bis des Anderen Lümmel-Gen einlädt,
beides euch wohl gut nur tät.

Aufgetankt mit frische Luft
Alpengrün und Wiesenduft,
lässt euch bergab ein Liedchen pfeifen
und Abends nach den Sternen greifen.

© Ute Nathow

für Wellnessliebhaber

Von Natur aus sind wir keine Bären,
fehlt dickes Fell, um sich zu wehren,
gegen Schnupfen, Husten, Heiserkeit
oder gar gegen widerfahrenes Leid.

Du wachst in schlaflosen Nächten,
als seist getrieben von kosmischen Mächten,
welche einher fallen auf die Abwehrkraft
und lähmen den Tag, den man kaum schafft.

Kein Wundermittel hilft dir auf die Beine
schon gar nicht, du fühlst alleine,
gar missverstanden in all deiner Not
so schenke ich dir ein Wellnessangebot.

Begegne mit Frohsinn die orientalische Reise,
zu relaxen auf wundersame Weise,
wenn dich der Alltag schlapp gemacht,
wird das Wohlwollen wieder nahe gebracht.

Es wächst dir davon kein Bärenfell
es sorgt für Entspannung generell,
für sich mal eine Auszeit zu nehmen
und sich auf der Lounge zu bequemen.

© Ute Nathow

für die Eltern

Tollen lümmeln herzhaft lachen,
ja das sind so Kinder Sachen,
die Augen leuchten so wunderbar,
seid beschützend vor jeder Gefahr.

Das Schenken von Ware ist kein Wert,
eine Umarmung hingegen nie verkehrt.
Kinderaugen sind mit nichts vergleichbar,
wer gelernt hat zu lesen, sieht sie auch klar.

Es ist dankbar, wenn Lob die Lippen verlässt,
für sie, das reinste Freudenfest.
Seid des Lobes und den Zuspruch mächtig,
dann gedeiht euer Kind auch prächtig.

Jedes Kind ist einzigartig anders
nicht, wie die Zahlenfolge eines Kalenders.
Seid dem Kinde eine helfende Hand
in diesem ihm befremdlichen Land.

Auch wenn eine Träne mal das Auge verlässt,
seid wissend, es keine Spuren hinterlässt,
sondern wissend, es war nur der Sorge wegen,
und die Sonne hat im Bett gelegen.

© Ute Nathow

Um meine Grüße überall hin zu tragen,
muss ich dieses Jahr große Haken schlagen.
Viele sind kreuz und quer im Land verstreut
findet mein Weg auch zu euch zwei Lieben heut.

So habe ich einmal drüber nachgedacht,
damit nicht nur der Mond am Himmel lacht.
Ich überbringe euch in der letzten Sekunde,
ein nettes Gedicht aus meinem Munde.

Schüttelt ab das Wintergrau
macht es wie die Vöglein schlau
tummelt euch beim Sonnenstrahl
und vergnügt euch allemal.

Nichts hellt das Gemüt wohl besser auf,
als nur die Arbeit im Dauerlauf
denn so rein und klar wie der Frühling erscheint
sich der Duft der Blüten mit euren Gefühlen vereint.

© Ute Nathow

für Frühaufsteher

Ist die Sonne nicht bedeckt
sie dich morgens küssend weckt,
statt schrilles Läuten der Morgenglocken,
um dich aus dem Bett zu locken.

Sie will heute dein Tagbegleiter sein
und macht sich mit ihrem Sommerkleid fein.
Lasse die Trägheit unterm Federbett
und mache dich genauso nett.

Wie kann es wohl einen schöneren Start geben,
den Tag mit so viel Wonne zu erleben,
wenn nicht der Chef im Nacken sitzen täte,
und an der zweiten Kurbel drehte.

Verdruss kennst du heute aber nicht
hattest ja morgens schon Sonne im Gesicht.
Sie wird dich den ganzen Tag begleiten
und nicht einmal mit dir streiten.

Sie wartet auf dich nach vollbrachtem Soll
diese Schönheit ohne jeden Groll,
schwört dir Treue ehe es wieder Abend wird
und dir die Mücke um die Ohren schwirrt.

© Ute Nathow

für Frühjahrsmüde

Eine Stunde später als gewöhnlich,
ist die Zeit heute nicht versöhnlich,
um pünktlich zum Termin zu erscheinen,
eilst zum Parkhaus mit flinken Beinen.

Das Auto ist zur Reparatur,
bringt dich auch nicht in die Spur,
bist du der Not schier aufgesessen,
zum Telefon greifst, zu Hause vergessen.

Im Dauerlauf durch Seitengassen,
hoffst du noch ein Taxi ab zufassen.
Baustellengedrängel treibt die Zeit voran,
du kommst scheinbar niemals an.

Erlöst vom Schrecken, nun geht’s voran,
das Geld trägt nun der Taximann.
Erreichst das Portal, welch ein Glück,
„Heute geschlossen“, stehts geschrieben am Stück.

Was ist hier los, das kann nicht sein,
trittst rücklings in ein Häufchen rein.
Um dich herum bizarre Blicke,
zerreißt es dich beinahe in Stücke.

Diese Tage brauchst du nicht,
es fehlte dir das Sonnenlicht,
da leuchtet selbst der dunkelste Haufen
statt in ihn hinein zu laufen.

© Ute Nathow

für einen Hobby-Gärtner

Was bist du froh auf Sonnenschein,
packst emsig Saat und Pflanzgut ein,
hast genug von trockener Heizungsluft,
willst ins Freie zum Blütenduft.

Den Mopp hast du genug gequält,
nun der Einsatz im Garten zählt.
Das Grabwerkzeug und die Hacke
du dir in die Karre packe.

So gehst du dem Winterleib an den Kragen
an den schönen Sommertagen,
damit der Garten zur Oase wird
und sich darin ein Grillfreund verirrt.

Du werkelst was der Tag her gibt,
bist in jedes Grünzeug verliebt,
farblich passt es hinten und vorn,
du bist die Biene im Grün nebst Rittersporn.

Dank der schönen Gartenarbeit
machen sich nun Quaddeln breit,
auf dem Kopf und an den Händen,
deine Tage damit enden.

Das ist dein Hobbygärtner Los
landen die Hände abends im Schoß,
zählst Blasen und suchst apres sun,
statt Lebkuchen und Marzipan.

© Ute Nathow

für Winterurlauber

Statt Pollenflug – Schanzenflug

Mit Urlaub wird aufgefüllt der Lebenstank
zu viel Arbeit macht noch krank.
Du machst Urlaub und freust dich sehr
in Gedanken sehe ich dich am Blütenmeer.

Grüße das Meer und die Palmen, den Strand,
als Zuruf ich es empfehlenswert fand.
Mit seitlich geneigten Kopf und leichtem Nicken
sehe ich dich recht fragend blicken.

‚Kein Geld, zu weit, Sehnsucht nach mir,
kein Lob, meine Liebe, ich danke dir‘?
Ich wollte schon zücken das beliebte Kärtchen,
brauche ich ja nicht, in meinem Gärtchen.

So schallt’s, ‚sieh dir hier die Pollen an,
ich hier die Luft nicht atmen kann,
ich verschanze mich in Bergesluft
und nicht zum Meer mit Blütenduft‘.

Das nenne ich seichtes Frühjahrs erwachen
statt Waden frei, gehüllt in Skisachen.
Schwebe wie ein Adler oder eine Feder im Wind,
grüße den Schneehasen, indes meine Worte sind.

© Ute Nathow

für einen Hundefreund

Ohne nennenswerten Look und leisen Sohlen
machst du dich auf, die Leine zu holen,
um deinen Morgensport zu treiben
vor allem um gesund zu bleiben.

Bevor du dich in den Dresscode schmeißt,
es erst mal Gassi gehen es heißt.
Dein treuer Gefährte ist bereits auch wach,
er wartet und wedelt ganz ohne Krach.

Mit Herrchen nicht nur gemütlich ums Karree zu laufen,
sondern mit ein bisschen Tempo ohne zu verschnaufen.
Der Knochen wartet schließlich auf das lustige Schnäuzchen
nach dem Wettlauf ohne Päuschen.

Ja das nennt sich Partnerschaft,
so was gibt Ausdauer, Liebe und auch Kraft.
Er versteht deine Sprache sogar auf Pfiff,
ohne zu knurren, das nennt man Schliff.

Während er genüsslich am Knochen wetzt,
du jetzt zum wohlverdienten Kaffee hetzt.
So kommt ihr beide gut in den Tag,
deinem Vierbeiner niemals Böses widerfahren mag.

Ich wünsche euch immer viel Spaß,
auch wenn er deine Latschen fraß.
So gibt es heute ein paar Neue,
auf das sich das Herrchen ebenso freue.

© Ute Nathow

zur Genesung der Schwester

Seit Tagen plagt dich Unwohlsein
du liebes gutes Schwesterlein.
Ich kann dir nicht helfen, wie ein Rezept vom Doktor
aber ich kann dir sagen, blicke empor.

Das Leben ist einfach immer Realität,
auch wenn man krank ist, es weiter geht.
Zum Bette liegen bist du nicht geboren,
nur zum Ausruhen ist die Matratze auserkoren.

Alle Lieben werden an dich denken,
können sie dir auch nicht jeden Tag Aufmerksamkeit schenken.
Du bist doch unser Geschwisterlein,
ich sage dir, auf Regen folgt auch Sonnenschein.

Kopf hoch Baby, du bist stark,
alles andere ist Quark.
Ich glaube an dich und deine Kraft,
du hast doch schon so viel geschafft.

Ruhe dich aus, verliere jetzt nicht den Mut,
dann wird alles schnell wieder gut.

© Ute Nathow

Genesungswünsche

Es gibt Typen die man nicht einladet
kuscheln sich an dich ganz unbegnadet,
drängeln sich an vorderster Front,
durch die Abwehr wie James Bond.

Dieser Typus versetzt dich in einen Trance
und wirft dich aus der beschwingten Balance,
zum Fest eine gute Gastgeberin zu sein,
stattdessen haut der Typus dir eins rein.

Zwingt dich zu Bette bei Tee und Kirschkernkissen,
vermiest dir sogar den Festtagsbissen,
er schaufelt was er kriegen kann,
Hauptsache er gut lachen kann.

Aber er weiß noch nicht was ihm bald blüht,
es hat sich schon manch einer die Finger verbrührt,
wenn er auftut seinen Rachen,
kann zum Schluss nur der Stärkere lachen.

Sein Feind heißt Fürsorge und Geborgenheit
und schon ist gekommen seine Zeit,
sich flugs auf die Socken zu machen,
diese verleiht dir nämlich bald wieder das Lachen.

© Ute Nathow

Da spielst du wie mit Geisterhand,
verzauberst deine Fans am Rand,
nicht querfeldein sondern straff am Ball,
nach Toren eifernd kommst zu Fall.

Nun rollst am Boden selbst wie der Ball,
Hilfe eilt von überall,
um nach deiner Verletzung zu sehen,
die im Gemenge ward geschehen.

Das Spiel war kein Gewinn für dich,
die Schulter schmerzt nun jämmerlich,
muss nun heilen lange Zeit,
bis du wieder spielbereit.

Ein Genesungswunsch sei dir geschickt,
mit Heilungswünschen reich bestückt,
bist ja noch kein morscher Mann,
der bald wieder spielen kann.

© Ute Nathow

an eine Gauklerin

Wenn das Spiel zur Aufgabe wird,
hat sich die Gauklerin nicht geirrt,
balanciert ihre mittelalterliche Sippe,
wie ihre Diabolos an deren Strippe.

Selbst ihre Mägdelein zwei an der Zahl,
erfreuen sich der Gauklerwahl,
mit Sudler und Recke als Männertrophäen,
kann man euch im Rausche sehen.

Dem Tun auf alten Spielgerät,
euch wie erlernt von Händen geht,
so lasst uns die Kelche füllen,
wenn sie sich in Gewänder hüllen.

Sie schmausen wie die Rittersleut‘,
orientieren sich am Glöckengeläut,
verwandeln ihre heile Welt
wenn Brettspiel und Kullernuss aufgestellt.

© Ute Nathow

an Hundefreundin

Wenn’s Hündchen heute Geburtstag hat,
bekommt es nicht wie der Hamster ein Rad,
sondern extra Leberwürstchen
und ein neues Hundebürstchen.

Er spürt zwar nicht, dass sein Geburtstag ist,
glaubt an sich, weil, brav er ist,
hat keine Zeit für Nachbars Trude
darf heute mit in des Waldes Bude.

Dein treuer super Hundefreund
sich heute auch sein Graufell bräunt,
soll dir noch lange Freude machen,
statt zähneknirschend die Trude anmachen.

© Ute Nathow

an Trommler

Ich weiß nicht wie ihr das macht
wenn jede Woche die Pauke kracht
und das Hallendach fast bebt
im Rhythmus sogar die Mannen belebt.

Loben möchte ich hier eure Friedlichkeit
auch wenn die ganze Halle schreit,
wenn das Eine oder Andere aus eurer Sicht
nicht eurem Urteil wohl entspricht.

Ihr braucht keine Sauna nur ein Schluck Pilz
das gefällt auch dem Klöppel mit Filz,
der überall mitreist und prima durchhält
und dabei den Fans am besten gefällt.

© Ute Nathow

an Handballer

Wir sahen heute einen tollen Tortanz
mit Spannung geladen und ziehen Bilanz,
dass ihr im Landkreis die Nummer eins seid,
das findet man nirgends weit und breit.

Ihr lasst euch nicht vom Throne drängen,
auch wenn die Trauben noch so hoch hängen,
zeigt immer wieder was in euch steckt,
egal wie sehr sich ein Torhüter streckt.

© Ute Nathow

Den Ball schon ordentlich warm gemacht,
er am Samstag doppelt lacht.
Hat schon seinen Speck abgespielt
und ordentlich auf’s Tor gezielt.

Er freut sich endlich auf seine Halle
sieht seine Fans und begrüßt sie alle.
Von zimperlich ist keine Spur
sein Vorsatz heißt, nach vorne nur.

Seine Männer tun’s ihm gleich,
die Lindenallee ist ihr aller Reich,
dem gilt es aller Ehre zu machen,
zum Ende wird der Sieg euch lachen.

© Ute Nathow

an Amtskollegen zum Jahresabschluss

Dieser große Fachbereich,
kommt wohl einem Schlauche gleich,
erstreckt sich über den ganzen Flur,
mit kleinen Knick in der Mitte nur.

Das Laufergebnis von Stelleninhabern,
die sich gelegentlich finden zum Labern,
kommt einer Laufente wohl gleich,
durch diesen großen Fachbereich.

So treffen sich die Ordnungsleute,
gelegentlich mit Serviceleute,
die Leute aus der Wohnlandschaft,
mit der ihnen vorgesetzten Führungskraft.

Für alles gibt es hier Belege,
die sogenannte Datenpflege,
kein Betrieb der müden Geister
alles zum Wohle vom Bürgermeister.

Sogar Belege kleiner als A vier,
findest du im Amte hier
welche so schön rosa leuchten
klein aber oho zum Augen befeuchten.

Unsere Endstücke vom langen Schlauch
haben einen Zulauf auch
damit der Abfluss flüssig bleibt
wenn man hier Belege schreibt.

Wie ihr seht, habe ich recht,
so ein Schlauch ist gar nicht schlecht
schwindet auch so mancher Tropfen
wird ein anderer die Lücke stopfen.

© Ute Nathow

zum Frühling

Der Tropfen tupft das zarte Blatt,
und macht es für den Frühling satt,
an dem das Auge vorlieb nimmt,
damit es sich am Grünen trimmt.

Nichts soll ihm verloren gehen,
um sattes Grün entgegen zusehen,
welches sich im Nu entfaltet
und so manches Herzblatt gestaltet.

Selbst der morgendliche Tau
stellt sich imposant zur Schau,
wenn du erwacht nach draußen siehst
und diesen Augenblick genießt.

Sei wie die zarten Knospen erfreut,
geh mit leuchtenden Augen heut
in den Tag der dich erwartet
wie der Frühling sein Grünes startet.

© Ute Nathow

Das letzte graue Blatt am Ast
kannte bis jetzt keine Hast,
hielt sich an der Rinde fest
kein Vöglein brauchte es für’s Nest.

Nun ist es müde an jenen Baume,
eine Bö erwischt’s im Traume,
so es ausgedient zu Boden geht,
wo sattes Grün in Reihe steht.

Es hütete unermüdlich den Knospentrieb,
da es lange standhaft blieb.
In satten Farben erwacht die Natur,
es grünt und knospet auf weiter Flur.

Rasant mit jedem Sonnenstrahl
kommt Saft und Kraft bis runter ins Tal.
Es kündigt sich das Frühlings erwachen an,
jeder es kaum erwarten kann.

So rüste dich mit Lichtschutzfaktor,
knabbere nochmal am Schokoohr,
verbanne deine Winterboots,
sei wie der Grashalm, frohen Mut’s.

© Ute Nathow

zum Sommer

Schneid deine Haare nicht zu spät,
wenn es in den Sommer geht,
sonst die Stirn einen Schatten wirft,
wenn sie dir im Gesicht rumsurft.

Den Hinterkopf bei Gartenarbeit schütze
mit einer nicht zu dicken Mütze.
Mückenabwehrutensilien trag’,
wenn abends die Sonne verlässt den Tag.

So siehst du wie ein Frühblüher aus,
holst du abends den Grill dann raus,
nicht zerstochen, nicht verbrannt
und keinen Schatten am Haaresrand.

Atme die Blütezeit von Grün und Rosè
und mit Freude an deine Freizeit geh,
höre den Wind durchs Blattwerk rauschen,
nimm dir Zeit dem Kuckuck zu lauschen.

© Ute Nathow

Lange ruhten sich die Schläuche aus.
hatten im Winter Ruhepaus’.
Der Sommer rückt in greifbare Nähe
und im Pool noch kein Wasser stehe.

Also packe an, bis er aufgestellt,
mach fit den Luftring, ob er noch hält,
um keinen Überschwabb zu provozieren,
wenn Wassermassen hinein marschieren.

Nach erfolgreicher Mühe und Wasserlassen
schwenke erst mal die Kaffeetassen,
bis die Grenze erreicht den Rand,
geht schließlich noch die Zeit ins Land.

Der Pool fängt sich zu füllen an,
der Schlauch soll zeigen, was er kann.
Die Zeit wird derweil anderweitig genutzt,
fleißig du deine Außenanlage putzt.

Unbeschwert vertreibe dir die Wartezeit,
laure der Füllung bis es soweit.
Stülpe die Nase fortwährend mal drüber,
fehlte noch, er schwabbet doch über.

Wippt dann des Wassers klare Wonne,
schicke ich dir die liebe Sonne
damit sich der Sommergeist bei dir entfaltet,
wenn der Wassertanz hier waltet.

© Ute Nathow

Blick in die Zukunft

Mal nicht schwarz, was du nicht siehst,
auch, wenn du den Karren ziehst,
selbst wenn die Achse quietscht und knarrt,
jetzt leben heißt die Erdenfahrt.

Zu den Weiten die vor dir liegen,
kannst du allein von selbst nicht fliegen,
nehme das Jetzt und Hier als Dein
es wird dich tragen oder lenken im Sein.

Bist Hinein geboren in deine Welt,
die dich und die Deinen zusammenhält,
im Bestreben wie es dir gegeben,
auf deinen Königsweg zu leben.

Deine Welt lässt dich atmen und spüren,
empfinden und die Menschen berühren,
wird dich als Individuum einbinden,
selbst Glück und Liebe wirst du hier finden.

Ungewissheit als Querulant
ist nicht der Welten Oberhand,
du allein besitzt menschliche Kraft
welche für die Zukunft auch Neues schafft.

© Ute Nathow

zum Gewinn einer Massage

Der Wetteinsatz einer Massage ist der Wertvollste,
bei Gewinn der Beliebteste
bei Einlösung der Charmanteste,
der Aufwand der Geringste.

In einer lustigen Würfelrunde um Auge oder Zahl
sitzen wir gerne immer mal.
Zweie an den Tisch gebracht,
Mogeln bis das Herze lacht.

Grimassen schneiden beim Erraten,
denkt man vom Nachbarn ‚alter Braten’.
Weiß man schließlich, welch Preis dem Sieger winkt,
zur Gemütlichkeit ein Weinchen trinkt.

Jeder begehrt den Super Gau,
Massage im eigenen Hasenbau.
Jeder mög’ selbst Öl auf dem Schulterblatt
und am Würfeln deshalb Freude hat.

Reihum auf wem die Glückszahl fällt,
wird noch ein Glücksbote bestellt.
Der Bote namens Zweisamkeit
ist für die Gewinnausschüttung bereit.

Es wird keinen Verlierer geben,
der Klügere wird den anderen beleben.
Weiß er doch um seine Revanche,
Zug um Zug, Liebe bietet beste Chance.

© Ute Nathow

über Wind und Wetter

Wind und Wetter sind wie Lust und Laune,
über welche ich tagtäglich staune.
Das Wetter ist so selten ein Nettes
bei Jedem du ein andres Problem gern hättest.

Den Nacken gestern noch versengt
der Wind dir heute Frischluft schenkt.
Statt leichtes Tüchlein um den Ausschnitt
hättest doch besser ein Schal auch mit.

Der Durchpfiff von ein Ohr zum Anderen bei Wind,
das weiß doch heute jedes Kind,
da liegst du schneller flach gebettet
und dich nur Antibiotikum rettet.

Der schnelle Wandel von Wind und Wetter
da ist der Trolley dir ein Retter,
da passt sowohl Sonnencreme und dicker Rock
als auch Gummistiefel und Wanderstock.

Wagst den Schritt dann an frische Luft
bist gut gerüstet in deiner Kluft,
bist gewabnet für Wind und Wetter
so wird der Tag bestimmt ein Netter.

© Ute Nathow

zum Herbst

Ich sah die Krähe auf dem Feld,
welche schon die Stellung hält,
wo sie ihr Korn nur unterbringt,
weil nachts das Thermometer sinkt.

Ahnt sie wohl die karge Zeit,
im Land macht sich bald Dürre breit,
wo fange ich an, wo hör ich auf,
so pickte sie im Dauerlauf.

Als wenn sie nicht mehr alles schafft
sucht und rennt sie mit aller Kraft,
so wird es uns wohl auch bald gehen,
wenn wir die dämmernden Abende sehen.

So tu es bald und spute dich,
und sei nicht lange wunderlich,
sammele was das Herz begehrt,
wovon man im Winter reichlich zehrt.

Aufhalten lässt sich das Sonnenlicht nicht,
lacht es dir heute noch abends ins Gesicht,
es schnell vom Laub die Farbe tauscht,
so geschwind kommt der Weihnachtsmann angerauscht.

© Ute Nathow

Der Wind schüttelt ohne Unterlass,
begleitend von oben mit reichlich Nass,
treibt die Blätter in die Spur,
versetzt dir eine Fönfrisur.

Das Schlechteste kann das nicht sein,
der Herbst gibt so sein Stelldichein,
verändert die Luft in frisch und klar,
zum durchatmen wie wunderbar.

Spornt dich an aktiv zu sein,
sammelst das Laub und Nüsse ein,
füllst auf den Guss für Saunagänge,
in Anbetracht der Tageslänge.

So trotze dieser Schnupfen-Zeit,
habe den Tee immer griffbereit,
die nächste Böe kommt bestimmt
und Angriff auf Geschwächte nimmt.

© Ute Nathow

zur Hoffnung

Der Hoffende ist guter Dinge,
hofft das Leben ihn vorwärts bringe,
nicht das Hokuspokus anderer Leute
nimmt an sein Leben jetzt und heute.

Der Hoffende liest, lacht und sputet sich,
ist nicht ständig zögerlich,
hat sein Ass im Hinterkopf,
morgens drei mal auf Holz klopf.

So hat er es gelernt zu leben,
was die Natur ihm mitgegeben,
das rechte Maß an Zuversicht,
die Hoffnung findet immer Licht.

Der Hoffende ist der Erde liebstes Kind,
sie hofft dass es ganz viele sind,
die diese Leidenschaft in sich tragen,
voller Hoffnung und Ja zu sagen.

© Ute Nathow

zur Mut

Wenn man sich verloren glaubt,
und fühlst dich des Verstands beraubt,
schau dir das nicht lange an,
überlege was man machen kann.

Nicht glauben, dass du schwarz nur siehst,
sondern spüren, was du auch genießt,
wenn es keine roten Rosen regnet,
bist du doch mit Liebe gesegnet.

Lass dich mal fallen auf deine Weise,
horch was in dir wohnt ganz leise,
dem Ort wo die Freude neu entfachte,
damit das Herz nicht länger schmachte.

Atme deine Lebenslust,
so schwindet die Spur des Lebens Frust.
Lodernd du ergriffen scheinst
und nicht vor Kummer länger weinst.

Schau doch heimlich mal nach oben,
als würdest du den Herrgott loben,
nicht schauen, bis er argwöhnisch droht
sondern weil dein Ich im Lot.

© Ute Nathow

Willkommen Zuhause

Dein Seufzer kommt dem Urknall gleich,
bist wieder in deinem kleinen Reich,
es scheint dir so, wie gar nicht weg,
denn alles steht noch am selben Fleck.

Nur ein Willkommensstrauß ist frisch,
und schmückt deinen verlassenen Tisch,
so lege deine Mitbringsel dazu,
und schaffe deine Wohlfühloase im Nu.

Haste nicht mit Wäschewaschen,
verstaue in Ruhe die Reisetaschen,
höre noch eine Weile das Muschelrauschen,
ehe die Sorgen mit den Alltag tauschen.

Lass die Erholung in dir leben,
sie hat dir neue Kraft gegeben,
die reichen muss bis nächstes Mal,
wer die Wahl hat, hat die Qual.

© Ute Nathow

zum Handball

Ich sah mir nun vier Spiele an
mit Verlaub hier sagen kann,
Hand, Ball und auch Tor,
kommen sich noch nicht wie Freunde vor.

Zum Übel dessen, die angereisten Recken,
voller geballter Härte stecken,
hatten dazu einen Torhüter stehen,
dem die Bälle ans Bein ständig gehen.

Trotz Geschwindigkeit in den Gelenken
ließ der Ball sich nicht genug versenken,
dass der Sieg auf unsrer Seite lag
so war das Ende ein enttäuschter Tag.

Nun heißt es wieder Gelenke massieren,
und mit Blick nach vorn marschieren,
der aufrichtigen Mannschaft die Daumen drücken
und noch näher zusammen zu rücken.

© Ute Nathow

zum Klassenerhalt

Bei euch wurden uns die Füße nicht kalt,
immer glaubten wir am Klassenerhalt,
bei jeder bevorstehender Spielansetzung
und haderer Gelenkverletzung.

Die Lücken wurde gestemmt was ging,
auch wenn bei Niederlage das Kinn sehr hing.
Letztendlich hängt der Kranz am Baum
und erfüllt euren Traum.

Sammelt Kraft und seit vereint,
die Sonne über euren Herzen scheint,
erreicht zu haben, nach was ihr strebtet,
ihr alle unsere Herzen für Monate belebtet.

Ein letztes Mal lauft auf mit Stolz,
wir klopfen 3 mal auf das Holz,
die große Marschroute noch mal zu meistern,
und den Gegner verblüffend zu begeistern.

© Ute Nathow

zum Sieg der Mannschaft

Galaktische Gegenspieler haben das Duell angenommen
und die Partie nicht gewonnen.
Aller Blendschutz vor dem Augenlicht,
verhalf ihnen zum Siege nicht.

Euer Ball machte der Kokosnuss alle Ehre
und es den angereisten Baumstämmen schwere,
ihn zu beherrschen und ihn zu lenken,
um ihn den großartigen Torwart oft genug zu schenken.

Dankeschön für die gezeigte Leistung
brachtet ihr wieder die Halle in Schwung,
um den Punktegewinn in die Tabelle einzutragen,
gute Erholung in den kommenden Tagen.

© Ute Nathow

zum Saisonauftakt

Ihr Handballer seit die Vorreiter allen voran,
zündet eure Lichter schon ein Tag vorher an.
Natürlich mit dem hellsten Schein
ladet ihr eure Gäste ein.

Sie kommen halb erfroren zu euch in die Heide,
können sich laben an der Augenweide,
wie eine Hundertschaft an jung und alt
anfeuert und die Trommel knallt.

Hier gilt es nämlich Nestwärme zu schaffen,
weil in der Tabelle noch Punkte klaffen.
Das passende Füllmaterial heißt nicht Wattierung
sondern eine gelungene Torplatzierung.

© Ute Nathow

zum Sport Event

Ein Geheimnis ist das nicht
wenn man von (Mannschaft) spricht,
die eigene Turnhalle einem Tollhaus gleicht,
und der Jubelruf bis zum Ortsausgang reicht.

Die Mannen von der ersten Garnitur,
verfolgen die beharrliche Tour,
den Gästen ordentlich Dampf zu machen,
um den Ball ins Tor zu krachen.

Geübt und schnell fegen sie übers Parkett,
als wenn der Teufel sie geritten hätt.
So unterstützen wir wieder die Jungs in Blau
mit tosendem Beifall und Trommelradau.

© Ute Nathow

Der Landkreis ist halb leer gefegt,
weil sich der Tross in Richtung Sporthalle bewegt.
Dort ist der Treffpunkt zum Sportevent,
welches sich Heimspiel von (Mannschaft) nennt.

Beim Gegner dem der Schweiß wohl tropfte,
der Paukenklöppel sich schon staubfrei klopfte.
So geht es Samstag in eurer Halle zur Sache,
damit der kleine Ort wieder erwache.

Jungs lasst uns den Ballwind spüren
der Fanblock wird die Trommelrühren,
wenn der Spagat des Mannes im Tor nicht reicht,
oder sein Sprung der einer Gazelle gleicht.

Die Plätze sind so rar wie guter Wein.
belegt durch die Fans zur Unterstützung vom Verein.
Lauft auf und lasst uns euch unterstützen
so kommen die Gäste garantiert wieder ins Schwitzen.

© Ute Nathow

zum Urlaub

Jeder tummelt sich auf seine Weise,
Einer laut, ein Anderer leise.
Aber wenn es in die Ferien geht,
der Computer nicht an erster Stelle steht.

Da sind alle gleichermaßen orientiert,
die Gedanken sind an Sonne und Meer interessiert.
Dort weht jedem frischer Wind um die Nase,
selbst dem kleinsten Dichterhase.

Ob du die Dichtkunst beherrscht oder nicht,
jedem scheint die Sonne gleichermaßen ins Gesicht.
Denn die liebe warme Sonne fragt nicht:
kannst du auch ein Gedicht.

Sie erhellt dein Gemüt und sagt nicht nein,
denn jedem Erdenkind gebührt Sonnenschein.
Jedem eben auf seine Weise,
Einer genießt es laut, ein Anderer leise.

© Ute Nathow

Wenn ein Fuß im Wasser baumelt,
und die Seele vom Meeresrauschen taumelt,
der Zeh ganz schnell zur Boje wird,
und sich daran ein Fisch verirrt.

Am Muskelzeh würde er sich zwar den Zahn ausbeißen,´
dem Manne wahrscheinlich das Leinentuch reißen,
auf welchem er sich paradiesisch soeben sonnt,
entzieht er in der Schrecksekunde den Fuß gekonnt.

Besser baumeln gleich vier Füße im seichten Wasser,
gönnen sich das Füßeln als Pärchen besser.
Schauen gemeinsam von oben auf die schillernde Welt,
der Fisch die Zwei sodann für Adam und Eva hält.

So hat der Meeresbewohner keine Chance zum schnappen,
die Füße unter Wasserschillern nicht wie Haihappen.
So winkt er mit der Flosse nur
und hinterlässt am Meeresboden seine Spur.

© Ute Nathow

zur Geschäfteröffnung

Du spürtest es von Anfang an
dass Mühe sich auch lohnen kann
wenn zeitig man die Fäden zieht,
das Geschäft beizeiten blüht.

Mein Glückwunsch heute die Botschaft trägt
du hast dich wirklich viel bewegt
um deine Kunden zu begrüßen,
mögen sie wie Pilze sprießen.

Herzlichen Glückwunsch zur Geschäftseröffnung

© Ute Nathow

ein Weingedicht

Edle Tröpfchen von diesem Wein,
sollen es von dem Fläschchen sein.
Alle Mühe, alle Kraft,
stecken in dem edlen Saft.

Handverlesen wurde jede Pflaume,
im Gärballon veredelt von meinem Baume.
Es ist der erste Gelungene dieser Art,
er hat sich gut mit den Zutaten gepaart.

Wenn du abends sitzt und ruhst,
dir doch damit was Gutes tust.
Schenke dir ein gutes Schlückchen ein
vom edlen Tropfen Pflaumenwein.

Wenn es einmal draußen fröstelt vor der Tür,
eine schöne Stunde gönne dir.
Sind die Beine dir dann schwer
dem Weine freut’s, er gärte sehr.

© Ute Nathow

Mit einem Gedicht für Kollegen kannst du deinem Kollegen oder deiner Kollegin ein nettes Gedicht der Freundschaft schenken. Mit den folgenden, netten Worten für Kollegen kannst du Ihnen sagen, dass die Arbeit mit ihm Spaß macht und du es als angenehm empfindest solch einen netten Kollegen zu haben.

Gedichte für Kollegen oder den Chef

Wer den ganzen Tag ein Cent-Stück sucht,
hat ihn bestimmt irgendwo sicher verbucht.
Was ein richtiger Pfennigfuchser ist,
würde diesen Verlust begegnen mit einer List.

Der Kaffeebecher wird ordentlich voll gemacht,
im Falle einer langen Nacht.
Sein Tagewerk er immer sehr genau nimmt,
unmöglich, dass es hinten und vorne nicht stimmt.

Sogar einen falschen Fünfziger erkennt er sofort,
und wird verbannt von seinem Ort.
So stiert er erst einmal seinen Kaffee an,
schwarz wie die Nacht, kein Zucker dran.

So findet er das Cent-Stück nicht,
in dem Becher werde mit Sahne Licht.
Ist es im Pott gut beieinander,
bringt ihn nichts mehr durcheinander.

Er soll ja die Cent nicht doppelt sehen,
sondern gleich finden, wo sie stehen.
Die Liebe zum Geld macht ihn nicht blind,
er mit schwarz-weiß-süß jeden Cent find’.

Niemals sollst du rote Zahlen schreiben,
fröhlich und gesund sollst du bleiben.
Dein Adlerauge und dein Sinn für Humor
passen zusammen wie der Ball ins Tor.

© Ute Nathow

Zusammengetrommelt stehen wir heute,
Ihre große Mitarbeitermeute,
um den Jahresabschluss zu begießen,
bin ich erwählt unseren Chef zu begrüßen.

Schau ich mir die Runde an,
stehen hier Frauen ihren Mann
tagaus tagein, um fleißig zu sein,
ganz im Service von Lebensmittel fein.

Was wären wir nur ohne Leiter,
dieser da, als Wegbegleiter,
der den Morgen sanft angeht
und total auf Zeitung lesen steht.

Husch heißt’s hier die Zeilen durchfliegen,
nur kurz bleibt mal die Arbeit liegen,
damit der Chef, wenn er erscheint,
nicht um seine Zeitung weint.

Das Tagesblatt wird durch studiert,
muss schließlich wissen, was so passiert,
ehe er aktiv nach Zahlen verlangt
und sein Wissen auch da aufgetankt.

Mit Nettigkeiten für uns wird nicht gespart,
wenn der Chef so richtig in Fahrt,
spendiert uns zu Feiertagen einen Schmaus
verwöhnt unsere Gaumen und gibt was aus.

Das loben wir mal hochkarätig,
denn wir sind beileibe nicht flätig,
Dankeschön dafür zu sagen,
zum Ausklang von 365 Arbeitstagen.

So sind wir hier als Team versammelt,
es wird nicht lange rumgestammelt
sondern mal unsere Chance genutzt
ehe hier jeder die Häppchen verputzt.

Chefsein ist vielleicht gar nicht so leicht
wenn die Belegschaft eine Größe erreicht,
wo Viele an einem Strang ziehen müssen,
und ein bisschen Nähe vermissen.

Nähe durch die kleinen Gesten,
für die Mitarbeiter nächsten,
die hinter jedem Leiter stehen
und sorgsam ihre Arbeit nachgehen.

Dieses sei kein Klagelied,
sondern freie Gedanken aus dem Glied,
Ihrer ehrenwerten Bande
denn Ehrlichkeit ist keine Schande.

Nun habe ich es mal ausgesprochen,
und hoffe Ihnen nicht das Herze gebrochen,
machen wir es mit einem Prösterchen wett,
denn das fänden wir alle sehr nett.

© Ute Nathow

Wir teilen die Zeit mit dem Kaffeepott,
bevor beginnt der Arbeitstrott.
Begrüßt wird mit kräftigen Händedruck,
bevor man trinkt den ersten Schluck.

Auf Musterung fällt der erste Blick,
lächelnd dabei ganz ohne Kritik,
denn es ist die bunte Arbeitswelt,
die uns Kollegen zusammen hält.

Inzwischen wissen wir voneinander sogar,
wie der letzte Zahnarztbesuch war.
Nun würde ich ja scherzhaft sagen,
(Spitzname) du wirst alt an Tagen.

Aber davon willst du nichts hören,
beim Kaffeschlürfen wird’s nicht stören,
dein Verstand ist dafür helle
das sei mein Lob an dieser Stelle.

So reiche ich dir heute nicht nur die Hand,
ein Gedicht für dich deine Türe fand,
auch dieses gehört zur Arbeitswelt
welches Kollegen zusammen hält.

Bleib schön gesund, verliere nie deinen Mut,
der Schluck aus dem Kaffeepott sein Gutes dazu tut.
Genug des Lobes soll es sein,
feiere deinen Geburtstag fein.

© Ute Nathow

Unser Chef vom Frauenschichtbetrieb
den haben nicht nur die Sonnenstrahlen lieb,
sondern ein Tross von tagtäglichen Leuten
besonders auffällig, die wenig Erfreuten.

Können nicht lachen über ihre eigne Schand
kommen mit rosa Zettel zu ihm gerannt.
Er soll richten die versehenen Malheure,
derweil er sich geduldig die Geschichten anhöre.

‚Sie bekommen Post’, es sehr oft heißt,
ist er froh, dass man ihm kein Ohr abreißt.
Wenn wir heute versammelt um dich stehen,
ist trotz haaresträubenden Jobs kein graues Haar zu sehen.

Beide Ohren sind auch noch dran
für diese Job bist du der perfekte Mann.
Erst der Job dann das Vergnügen
muss dir trotzdem leider erst einmal genügen.

Deine ruhenden Werte schlummern nur,
sieh es als Erholungskur.
Deine Sanftmut die von innen strahlt
macht sich im Leben irgendwann bezahlt.

Spätestens wenn sich eine falsch parkende Frau traut,
in deine Augen und nicht nur auf ihren rosa Zettel schaut.
Dann gehen wahrscheinlich alle Parkuhren rückwärts,
statt rosa Zettel gibt’s dann rotes Herz.

© Ute Nathow

Weder als Ruheständlerin noch als Chefin bist du mir bekannt,
sondern als Kollegin aus erster Hand.
Tagtäglich treffen wir uns auf dem Flur
manchmal kommt ein Winken nur.

Aber nur weil die Aufgaben verschieden sind,
und jeder saust zum Platz geschwind,
damit der Rechner beizeiten hoch fährt
um zu sehen, wer uns wieder Neues beschert.

Klappern dann die Kaffeemaschinen,
treffen sich all die fleißigen Bienen
zum morgendlichem Pausensnack
den jeder hat im Handgepäck.

Heute bin ich aber mal auf andere Art nett
und zur Entschädigung ein Gedicht für dich hätt,
welches dir auf diese Art zeigen soll,
ich finde dich aufmunternd und auch toll.

Deine immer lächelnde Art, egal zu welcher Zeit,
unterscheidet dich von allen anderen Leut.
So will ich dir heute herzlich gratulieren
bleibe gesund ohne deinen Frohsinn zu verlieren.

© Ute Nathow

Du scheinst wirklich einer der neueren Modelle zu sein,
büßtest nichts von deiner höflichen Art ein.
Selbst die Laufleistung all die Jahre in keinster Weise,
nicht lahmend sondern beschwingt und leise.

Im Revier ist deine Platzierung gut gewählt,
zur wichtigsten Strecke die Kaffeeküche zählt.
Den Schnapp nach Luft gönnst du dir täglich
und kommst nie zurück, als kläglich.

Wenn ich es so recht überlege:
bist du kein träger Amtskollege.
Kommst aus der schönen Stadt in der sie kuren
und hinterlässt dort deutlichen Spuren.

Vor der Hütte, ist hinter der Hütte,
Viere gut verteilt in der Hütte.
Du dort als Papa bei den Liebsten verweilst
und dort klar die Aufgaben verteilst.

Kurschattenverhalten ist das nicht,
du nennst das Familienoberaufsicht.
Unters Sauerstoffzelt musst du noch lange nicht
sondern schreibst dort als Jungpatron Geschicht.

© Ute Nathow

Willkommen, Frau (Name), Sie sind hier neu,
kamen zu uns ganz ohne Scheu,
im Frauenclub mit ein paar Männern
heißt, bunt gemischt unter den Kennern.

Hier ist’s turbulent am Tage
stellen sich ganz oft die Frage
wo sind sie alle, nur verschlossene Zimmer,
na im Großstadtrevier unterwegs, wie immer.

Beklagt wird hier ansonsten nichts,
so aus Ihrem Munde spricht’s.
Hier klingelts, hier ratterts, wie überall
zum Schlafen reicht’s auf keinen Fall.

Fühlen Sie sich nicht ausgeschlossen
schauen Sie nie unverdrossen,
in die Zimmer der anderen Kollegen
seien Sie um ein Wort nicht verlegen.

Jeder hilft so gut er kann,
packen Sie die Sache an,
bleiben Sie gesund und verzagen nicht
als Starthilfe für Sie dies kleine Gedicht.

© Ute Nathow

Mein Kollege ist plötzlich krank,
mit dem ich gestern noch Kaffee trank.
Er wollte doch in den Urlaub gehen,
was ist denn wohl mit ihm geschehen?

Von der Grabungsstätte noch völlig gesund,
also hätte er keinen Grund
seinem Fundus gleich zu tun
um sich liegend auszuruh‘n.

Da wird ja der Teufel in der Pfanne verrückt,
vielleicht hat ihn ja eine Mumie verzückt
in deren Augenloch er sah
und fühlte sich ihr plötzlich nah?

Bei Männern weißt du das nie genau,
ich besuche ihn mal und mache mich schlau.
Er fand dicke Bohnen im verschollenem Bau
nun liegt er im Bette und hat davon Radau.

Solch einen Fundus hatte er also gemacht,
da mir lieber die Kaffeebohne lacht.
In ein zwei Tagen wirst du genesen,
alles ist halb so schlimm gewesen.

Ich verabschiede mich von dir ganz leise
und wünsche ich dir eine gute Reise.
Erhole dich gut von dieser Erfahrung
und achte im Urlaub auf deine Ernährung.

© Ute Nathow

Kaum bin ich zwei Tage nicht da
vom Kollegen nur das Stuhlkissen sah.
Schon wieder Urlaub, was verpasst,
während meiner Arbeitsrast?’

Schon klingelt früh das Telefon,
ach da ist der Mann ja schon.
Erwartungsvoll die Ohren spitze,
während ich hier wartend sitze.

Hallo Morgen, was ist los,
liegst du noch im Daunenschoß?
Am anderen Ende klingt‘s gar jämmerlich,
ich traute dem Gehörten nicht.

Das Bein mutierte über Nacht
und wurdest zur Auffangstation gebracht,
als dringlicher Fall eines Verdachtes,
worüber du am wenigsten lachtest.

So verbringst du deinen Geburtstag heute,
statt bei uns, mit Kittelleute,
hütest brav das Krankenlager
keine Torte, die Kost nur mager.

So genese und werde schnell wieder fit
dieses Gedicht sei dein Frühstückshit,
Nimm es als eine kleine witzige Gabe
während ich am Kaffee labe.

© Ute Nathow

Dir geht es im Moment nicht so recht,
versteckst dich wie ein Pilz im Moosgeflecht.
Er wartet dort auch bis ihn Jemand entdeckt,
obwohl er sich so gut versteckt.

So ähnlich ziehst du dich auch zurück,
aber heute nähere ich mich dir ein Stück,
um dir ein bisschen Mut zu machen,
denn ich vermisse dein heiteres Lachen.

Alleinsein vertreibt keine düsteren Gedanken,
lass uns beide wieder Frohsinn tanken.
ich möchte heute bei dir verweilen,
denn Freunde haben die Gabe zu teilen.

Wenn dein Gesicht ein Lächeln schmückt,
ist es wie eine Rose, die man pflückt,
blüht auf, wenn du ihr Aufmerksamkeit schenkst,
und strahlt länger, als du je denkst.

Sie wird behütet und besonders geachtet,
wäre sie Eine von Vielen, eher niemals betrachtet.
Mein Herz und meine Augen sind offen für dich,
denn du bist wie eine Rose für mich.

© Ute Nathow

Legst du abends dich zur Ruh
und machst die Augen müde zu
trauen sich die Mücken raus
die schon lauern hinterm Haus.

Sie suchten sich den Ruhenden aus
nahmen Anflug auf den Schmaus
füllten ihren kleinen Bauch
der schon dünn war wie ein Schlauch.

Nun sind alle beide dicke
du Gestochener und die Mücke
sei gewiss, es geht vorbei
die nächste haust du dann zu Brei.

© Ute Nathow

Willkommen an neuen Kollegen

Das Ordnungsamt soll mal in Ordnung kommen,
und hat den (Name) in den Dienst genommen.
Er sei wohl für Ordnung der richtige Mann,
der richtig Dampf machen kann.

Hier gibt’s Gebell und Gestrüpp zu Hauf,
so verlernst du nicht den Dauerlauf.
Hier gibt es weniger Männer als Frauen,
genießt folglich doppelt so viel Vertrauen.

Da tat die Bewertungskommission einmal recht,
hier geht es dir nicht wirklich schlecht.
Es ist hier zwar nicht so warm wie im Feuerstrudel,
dafür wirst nicht nass wie ein Pudel.

Mit ein bisschen Lebensfreude geh ans Werk,
Probezeit beendet heißt: über den Berg.
Eine bärtige Dampfmaschine hatten wir hier noch nicht
und deswegen dieses kleine Willkommensgedicht.

© Ute Nathow

Ich schreibe dir heute ein Gedicht,
mehr als grüßen, bleibt oft nicht.
Wissen sollst du, bist willkommen
wir haben dich herzlich wahrgenommen.

Ich kenne dich als Mann von Maß,
der gerne auf dem Kutschbock saß,
doch Wandel, welcher dich bewogen
machte um uns keinen Bogen.

Schautest dich um und hattest die Wahl,
leben zu Hause im Jammertal
oder zu trimmen den Kopf wieder neu
und bliebest somit der Arbeitswelt treu.

So hattest du den Daumen oben,
dafür gilt es dich zu loben,
stecktest nicht den Kopf in den Sand,
denn Neues ist immer auch interessant.

So wird dein Platz mit einem Gedicht bestückt
und dir herzlich in die Hand gedrückt.
Es ist wie du, ganz individuell
so geht das Einarbeiten doppelt so schnell.

© Ute Nathow