Geburtstagsgedichte für den Vater

Zum Geburtstag des Vaters stellt die gedicht-welt allerlei Geburtstagswünsche zur Verfügung. Gratuliere deinem Papa mit herzlichen Wünsche zu seinem Geburtstag. Egal ob es ein rundes Wiegenfest ist oder nicht, du findest hier das passende Geburtstagsgedicht für deinen Papa. Individuell geschrieben und einzigartig im Web, kannst du mit diesen Geburtstagsgedichte bei deinem Vater punkten.

Geburtstagswünsche für den Vater

Es steppt das Alter seinen Tanz
nicht nur halb sondern auch ganz
das sehen wir heute im großen Kreis
und ist der schöne Altersbeweis.

Sehr umfänglich ist dein Interessenfeld
wo er gern joggt und Hanteln hält
sich amüsiert beim musizieren
und auch sehr gern beim Aufpolieren.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute
weniger Stress von der Alltagsknute
weniger Verdrossenheit
für die du opferst kostbare Zeit.

Schiebe stattdessen deine Muse an
ich es dir nur so wünschen kann
deinem Inneren mehr Gehör zu geben
denn damit kannst du ruhiger leben.

Es liegt so viel vor deinen Füßen
sich das Leben zu versüßen
die Natur auch aufzusaugen
denn dafür hat der Mensch zwei Augen.

© Ute Nathow

Es ist nicht der Jahrgangssekt
der die Freude in uns weckt,
sondern dir die Hand zu reichen,
zum Ehrentag, wie kaum einen Gleichen.

Dir gebührt heute unsere Aufmerksamkeit
den ganzen Tag haben wir uns gefreut,
dich mit Glückwünschen zu ehren
dazu zu gehören, wo die Blumen sich mehren.

Es ist deine begehrte Art
welche sich mit den Grübchen paart,
wenn sich alle ganz hübsch für dich machen,
und wir gemeinsam wieder lachen.

Wir nehmen dich heute in den Arm
da wird es in unseren Herzen ganz warm,
wenn wir dich ganz nah berühren,
um deine Herzlichkeit zu spüren.

Verliere nie deine Fröhlichkeit.
Wir wünschen dir allerbeste Gesundheit.
In allen Jahren gabst du uns Kraft,
ohne dich hätten wir Vieles nicht geschafft.

© Ute Nathow

Unlängst liessest verlauten du
gehst auf gefühlte Sechzig zu
plötzlich bist du damit präsent
dies mitnichten hier jeder verkennt.

Gut in Form und willensstark,
zuversichtlich bis ins Mark,
einer, der täglich ums Häuschen rennt.
dem immer ‚ne neue Idee unterm Nagel brennt.

An Ruhe denkst du lange noch nicht,
dein Häuschen noch viel Arbeit verspricht
bis es endlich mal fertig ist
du bestimmt in Rente bist.

Sieh nur zu, dass dir an Gesundheit nichts fehlt
dich niemals Schmerz im Alltag quält
damit du deine Wünsche verwirklichen kannst
und lange noch ums Häuschen tanzt.

Genug Wind bläst dir um die Nase
um die ein oder andere Phase
wenn du durch den Wald spazierst
und dort deine Gedanken sortierst.

Zufriedenheit sei dir immer hold,
du bist unser Schatz aus Gold
ein Mensch dem Verlass auf seine Brust geschrieben steht
der immer hinter seiner Familie steht.

© Ute Nathow

Dein Stammplatz war früher auf dem Feld,
hast es das ganz Jahr bestellt,
angefangen mit Frühjahrsgemüse
neben der blühenden grünen Wiese.

Das hat dir ne Menge abverlangt,
so wurd auch entsprechend zugelangt,
mit gutem Essen und gutem Wein,
lebtest deine Tage niemals allein.

Entspanntest oft mit einem Buch,
freutest dich auf Cousinen Besuch,
teiltest mit deiner Großfamilie das Jahr,
was auch nicht immer einfach war.

Ich kenne wirklich Keinen,
der so viel war auf den Beinen,
verdient du heute im Sessel ruhst
und deinen Gliedern Gutes tust.

Heute sind die Portionen kleiner,
hand verlesen und etwas feiner,
säbelst kein Fleisch mehr auf dem Teller
springt nicht mehr runter und geht schneller.

Du bist ein Mann der Bestandschutz genießt,
heute statt Bücher die Bildzeitung liest,
wirst gratuliert zum stolzen Alter,
unser Vater und Fernbedienungsverwalter.

© Ute Nathow

Das Leben und das Alter haben viele Facetten
viel Schöne als auch die, die weniger Netten.
Ist der Mensch geboren und es kommt das Taufen,
so kann er nicht mal dahin laufen.

Der Lernende glaubt, alle sind schlauer als er,
jedoch irrt er in seinem Glauben sehr.
Der Arbeitende glaubt, es ist nie genug geschafft,
viel zu selten sprudelt der goldene Saft.

Der Ruhende find keine Ruh,
selbst er lernt ständig neu dazu.
Menschen eines gewissen Alters, so wie du,
gehören auch der Welt dazu.

Du solltest dich vielmehr in Wohlwollen wiegen,
brauchst dich nicht mehr nach allem verbiegen.
Geruhsam und besinnlich tret an dein Tageswerk,
erklimmen musst du keinen Berg.

Es heißt für dich nicht ‚mache hin‘
darin besteht nicht deines Lebens Sinn.
Ich hoffe, du schöpfst Kraft aus deinem Werk und deiner Umgebung
sollte ich mich irren, dann bitte ich um Vergebung.

Es tanzt selbst der nicht, der viel hat,
sondern der, welcher von der Liebe satt.
Ich sehe wenige tanzen,
aber vielleicht irre selbst ich mich, im großen Ganzen.

Aber ich lernte Menschen gewissen Alters zu achten,
und dessen Leben in meiner Zukunft zu betrachten.
Schaffend so ein Ziel an Jahren,
hoffend, es so wie du zu erfahren.

© Ute Nathow

Ist der Mann keine Bohnenstange,
lebt er friedlich, freundlich und auch lange.
Dein Gemüt ist dem Dürren fast fremd,
passt du auch nicht in das taillierte Hemd.

Dafür passt die Latzhose wie angegossen
sie trägt sich leger und ist nicht hoch geschlossen.
Ein richtiger kuscheliger Vati eben,
welcher zurückblicken kann auf ein recht turbulentes Leben.

Für die Gesundheit sorgt liebevoll die Frau
zum Frühstück gibt’s zur Stärkung Kakao.
Sie ist dir gut und hold
deine Seele aber ist aus Gold.

Wie der Honig der morgendlich auf dem Tische steht
damit es nicht hungrig aus dem Hause geht.
Die Oma versorgt dich abends dann warm,
zur Stärkung der Muskeln und dem Darm.

Du bist ja auch ein Sonntagskind,
gut dass wir auch Freunde sind.
So stehe ich wieder vor deiner Tür
mit Blumen in den Händen und gratuliere dir.

alles Gute zum Geburtstag

© Ute Nathow

Uns bleiben im Jahr nur wenige Momente
und dies nun schon seit deiner Rente
weil Tage wie im Fluge vergehen
und viele Belange hinter uns stehen.

Du, der schon lange zu Hause verharrt
nicht mehr den Mist der anderen karrt
dürfte sich eigentlich glücklich schätzen
muss nicht bangen auf Arbeitsplätzen.

Nur Gesundheit wurde nicht allumfänglich gebucht
die immer wieder aufs Neue versucht
dir deinen Tag oft schlecht zu reden
und diesen auch recht wenig zu beleben.

Dieses Manko hängt an wie eine Klette
sie gern auch mehr im Ärmel hätte
schüttelt sanfte nur in Schüben
um nicht alles nur zu trüben.

Sie stellte dir reichlich Kräfte bereit
die kommen zur bestellten Zeit
dich im täglichen Tun zu unterstützen
haben im Koffer Messgeräte und Spritzen.

So wird an deinen Baustellen geackert
wenn es im Getriebe knackert
um ein erträgliches Maß herzustellen
um dich ein wenig aufzuhellen.

Wie mein kleines Geburtstagsgedicht
mit augenscheinlicher Übersicht
hoffend dir lächelnde Züge zu entlocken
nüchtern betrachtet und etwas trocken.

Doch trockener Humor ist ja nichts Schlechtes
beinhaltet meist auch allerhand Echtes
echt, wie die Tatsache, dass du wieder jährst
und eine beachtliche Zahl einfährst.

© Ute Nathow

Liebster Papa, Opa,
Uropa, unser liebster Jublilar

Nach dem das Tagesblatt dir einen Platz eingeräumt hat
weit oben zu stehen unter den Achzigern satt
kommen wir an die Reihe und wollen dich krönen
dir deinen Ehrentag verschönen.

Aufgereiht in großer Schar
finden wir dich wunderbar
soll heute unser Gebot an dich sein
es freuen sich mit dir Groß und Klein.

Wer noch soviel Energie wie du aufzubieten hat
obwohl der Rücken manchmal matt
wird wohl noch lange Lachen haben
und wenig nur zum Doktor traben.

Schau zurück, was du geschafft
sei stolz auf deine Manneskraft
als das Haus hinüber war
beim Hochwasser Jahrhundert Jahr.

Aber das Schicksal ist lange wieder im Lot
wollte nur anreißen die damalige Not
um deinen Mut und Tatendrang Ausdruck zu verleihen
als wenn sie bei dir angewachsen seien.

Recht beschwingt können wir meinen
80 Jahre da nicht durchscheinen
vom Tanzbein will ich gar nicht reden
da schlägst du allemal noch jeden.

So sehen wir dich heute als Jubilar
darum bist du so wunderbar
fast alles im Leben hast du schon erreicht
hoffen, dass die Zeit für dich nun schleicht.

© Ute Nathow

Du breitest stets deine Arme aus
und heißt mich Willkommen in deinem Haus,
auch wenn es nur einmal im Jahr möglich ist,
weil die Entfernung wie ein Meilenstein ist.

Getrennt voneinander sind wir aufgewachsen,
reif geworden und erwachsen,
mit eigenen Nachwuchs auf beiden Seiten,
und will nie vergessen die wenigen Zeiten.

Heute dein 80stes Wiegenfest,
uns endlich mal wieder zusammen kommen lässt,
um uns nach all der Zeit in den Armen zu liegen
und uns in Herzenswärme zu wiegen.

Vater, nun bist du ergraut und nicht mehr so fit,
aber das bringt das Achtzigste so mit,
umsorgt zu werden, wie es dir gebührt,
so bin ich vom Anblick doch sichtlich berührt.

Ein schönes zu Hause, deine Kinder gesund,
Vater du hast großartig gelebt, kein Gedächtnisschwund,
im Kreise all deiner Lieben geehrt zu werden,
den Augenblick vergessen lassen, deine Beschwerden.

Vater, ermutige dich an deine schaffende Zeit,
als Meister mit jeglicher Betriebsamkeit,
hast vielen jungen Menschen das Handwerk gelehrt
alle haben dich geschätzt und verehrt.

Vater, reden sie heute auch von deiner speziellen Art,
wenn du warst so richtig in Fahrt,
so sind sie heute selber alt
und sitzen wie du im Rollstuhl bald.

Die Kunst etwas zu Schaffen mit Dingen aus der Natur,
waren für dich Lebensfreude pur,
der Wandel der Zeit bestimmt das stetige Leben
und du hast stets dein Bestes nur geben!

© Ute Nathow

Eher skeptisch nahm ich an,
ob ich es mir vorstellen kann
für allerlei Gedichte zu schreiben
und nicht nur auf eins sitzen zu bleiben.

Und siehe da, schon wieder eins
diesmal ist es freudig deins
wo Gedanken um mich kreisten
und wieder gute Dienste leisten.

Dacht ich, es ward alles gesagt
und habe nicht der Worte gezagt
so wärt die Freude mehr denn je
dass ich dich heute wieder seh.

Beringt, bestuhlt und immer nett
nicht gefesselt am Krankenbett
selbst gerollt zur Haustürpforte
die Gabel an der Sahnetorte.

Dein ungebrochener Lebenswille
ist’s um uns auch manchmal stille,
begleite dich noch manche Jahre
immer deine Hoffnung bewahre.

So lasse ich mein Wort heut hier
als ein Sprössling stammend von dir
der geprägt durch deine Wurzeln
dem die Gedanken hier wieder purzeln.

© Ute Nathow